Pucken (oder Swaddling) wird oft empfohlen, weil viele Babys dadurch ruhiger werden. Doch zum Schlafen kann Pucken auch Risiken haben, besonders wenn es regelmäßig oder über die ersten Lebenswochen hinaus angewendet wird. Studien zeigen, dass gepuckte Babys ein erhöhtes Risiko für den plötzlichen Kindstod (SIDS) haben können , vor allem dann, wenn sie sich im Schlaf auf den Bauch drehen. Zusätzlich kann zu festes Pucken die Atmung beeinträchtigen und zur Überhitzung führen, was ebenfalls ein Risikofaktor für SIDS ist. Auch für die Hüftentwicklung ist Pucken problematisch, wenn die Beine gestreckt fixiert werden – Babys brauchen Bewegungsfreiheit im Hüftbereich. Besonders wichtig: Sobald ein Baby beginnt, sich zu drehen (meist ab 8–12 Wochen), sollte nicht mehr gepuckt werden, weil dann das Risiko deutlich steigt. Bedürfnisse sind Entwicklungsrelevant und biologisch. Sie sollten geachtet werden und nicht stillgelegt werden 😉
♬ Originalton – Milias|Kinderkrankenschwester
@i.milias Pucken (oder Swaddling) wird oft empfohlen, weil viele Babys dadurch ruhiger werden. Doch zum Schlafen kann Pucken auch Risiken haben, besonders wenn es regelmäßig oder über die ersten Lebenswochen hinaus angewendet wird. Studien zeigen, dass gepuckte Babys ein erhöhtes Risiko für den plötzlichen Kindstod (SIDS) haben können , vor allem dann, wenn sie sich im Schlaf auf den Bauch drehen. Zusätzlich kann zu festes Pucken die Atmung beeinträchtigen und zur Überhitzung führen, was ebenfalls ein Risikofaktor für SIDS ist. Auch für die Hüftentwicklung ist Pucken problematisch, wenn die Beine gestreckt fixiert werden – Babys brauchen Bewegungsfreiheit im Hüftbereich. Besonders wichtig: Sobald ein Baby beginnt, sich zu drehen (meist ab 8–12 Wochen), sollte nicht mehr gepuckt werden, weil dann das Risiko deutlich steigt. Bedürfnisse sind Entwicklungsrelevant und biologisch. Sie sollten geachtet werden und nicht stillgelegt werden 😉
